Herzlich willkommen in der Kanzlei Lohmann!

Als direkter Ansprechpartner bei allen Steuerbelangen und Wirtschaftsfragen vor Ort - zwischen Hameln und Bad Pyrmont - nehmen wir uns Zeit für Sie.

Die Kanzlei berät Unternehmen und Privatpersonen im Bereich der Steuerberatung und Unternehmensberatung.

Bei den klassischen Angeboten wie Jahresabschluss, Rechnungswesen und Lohnabrechnung, legen wir großen Wert auf ganzheitliche, individuelle Beratung im betriebswirtschaftlichen und strategischen Bereich.

Langjährige Erfahrung, ein ausgeprägtes Fachwissen und persönlicher Kontakt bilden die Basis für ein vertrauensvolles Miteinander. Durch ständige Weiterbildung reagieren wir flexibel und offen auf neue Herausforderungen.

Unter „Aktuelles“ stellen wir für Sie jeden Montag die aktuellsten Informationen rund um die Steuerrechtsprechung bereit. In unserem Gesamtarchiv finden Sie bereits veröffentlichte Informationen, für Ihre individuellen Interessen.

Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite, rufen Sie uns an, denn trotz umfangreicher Information bringt erst oder gerade das persönliche Gespräch Klarheit.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf: 05155/28 12 89 0

Ihre Steuerberaterin und vereidigte Buchprüferin
Irmgard A. Lohmann


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Thema des Tages

Steuerinfo - aktuelle Entscheidungen der Gerichte kurz erklärt

Betrieb einer Blindenführhundeschule

Führen die Ausbildung und der Verkauf von Blindenführhunden durch eine Blindenführhundeschule zu gewerblichen Einkünften?

Frau F betreibt seit dem Jahr 1996 eine Blindenführhundeschule. Sie bildet jährlich drei bis fünf Hunde zu Blindenführhunden aus. Üblicherweise ist es vom Ablauf so, dass sehbehinderte Menschen zunächst Kontakt zu F aufnehmen, um abzustimmen, welche Hunderasse den eigenen Charaktereigenschaften sowie den örtlichen Begebenheiten am ehesten entspricht. Dabei werden auch die sonstigen Eigenschaften und Hintergrundinformationen des sehbehinderten Menschen wie z. B. Wohnort berücksichtigt. In der Regel erfolgt eine verbindliche Bestellung nach Erstellung eines Kostenvoranschlags. Danach erwirbt F – im eigenen Namen und auf eigene Rechnung – einen Welpen, den sie selbst aufzieht. Zu späterer Zeit beginnt die Ausbildung mit der Eingewöhnung des Hundes in das bestehende Rudel. Hieran schließt das Training im Führgeschirr an, gefolgt vom Gehorsams- und Hindernistraining. Bereits während der Ausbildung kommt es zu ersten Kontakten zwischen dem auszubildenden Hund und dem zukünftigen Besitzer. Am Ende der Ausbildung steht die Übergabephase des Hundes an den Sehbehinderten, die bis zu einem Monat andauern kann und mit einer Prüfung am Wohnort des Sehbehinderten abschließt. Nach der Ausbildung und Prüfung veräußert F den Blindenführhund an die Krankenkasse des sehbehinderten Menschen, die den Hund als medizinisches Hilfsmittel anerkennt und die Haltereigenschaft des Blindenführhundes auf den sehbehinderten Menschen überträgt. Der wesentliche Teil des Preises entfällt auf die Ausbildung des Hundes. F erklärte im Jahr 2011 freiberufliche Einkünfte als Ausbilderin von Blindenführhunden. Das Finanzamt ging dagegen von gewerblichen Einkünften aus und bekam beim Bundesfinanzhof Recht.

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